Heinrich Gartentor - Sprachrohr der Kulturschaffenden
![]() Der Kulturminister 2006 (in der Mitte), Foto: Marc Latzel |
Der Performance-Künstler Heinrich Gartentor hat von September 2005 bis September 2007 als erster gewählter Kulturminister der Schweiz gewirkt. In dieser Zeit hat er nicht nur als Sprachrohr der Kulturschaffenden bei vielen Anlässen gewirkt, sondern sich auch den Respekt von Politikern und Politikerinnen gewonnen, denen er mit Witz und Charme seine kulturpolitischen Ansichten mitteilte und seine Forderungen vortrug.
Unvergesslich ist, wie er im Sommer 2006 - während Bundesrat Pascal Couchepin eine kulturpolitische Anfrage aus dem Nationalrat beantwortete - wie ein Klopfgeist in den Wandelhallen umging und an die Wände des Nationalratssaales klopfte. Bundesrat wie Nationalrat nahmen es hörbar zur Kenntnis.
Ausdrücklich auch für seine Arbeit als Kulturminister der Schweiz hat Heinrich Gartentor den Berner Kunstpreis 2007 erhalten, der am 30. Januar 2008 in Bern überreicht wird. 2007 ist er zudem zum Präsidenten der visarte (dem Verband der bidlenden Künstler) gewählt worden. In dieser Funktion wird er dem Kulturministerium als erfolgreicher erster Amtsträger weiterhin verbunden bleiben.
Kurzbiographie:
Heinrich Gartentor, geboren 1965 auf der aargauischen Schafmatt, arbeitet als Autor, Internetaktivist und Aktions-Künstler in Thun, dessen skurrile Performances die Gemüter ebenso erregen wie anregen. Seine Spezialität sind „nette Attentate“, von denen er in den letzten zehn Jahren über 200 verübt hat. Daneben ist Heinrich Gartentor auch als „Written and Spoken-Word“-Autor hervorgetreten.
Für seine künstlerischen Aktionen und Arbeiten hat Heinrich Gartentor 2000 den Thuner Kulturförderpreis und 2004 das Louise Aeschlimann und Margareta Corti Stipendium (AC) der Bernischen Kunstgesellschaft erhalten. Heinrich Gartentor verspricht, in den nächsten zwei Jahren ein unternehmungslustiger und aktiver Botschafter der Kultur in der Schweiz zu sein. Es kann als sicher gelten, dass kulturministerium.ch unter der Führung von Heinrich Gartentor nach Kräften auf sich aufmerksam machen wird. In den nächsten Wochen will der neue Kulturminister zusammen mit seinem Ministerium die Schwerpunkte seiner Tätigkeit ausarbeiten.
Literarische Werke:
„Schafmatt“, Wien: Passagen Verlag, 1999.
„StartUp“, Wien: Passagen Verlag, 2003.




