Künstlerhaus S 11 Solothurn
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Symposion “Überlebensstrategien von Kunst und KünstlerInnen“
7./8. Juli 2006 im Künstlerhaus S11 in Solothurn
Mit einem Gastreferat des Kulturministers Heinrich Gartentor
Die Kunst ist nicht nur ein luxuriöser Zeitvertreib für „extrovertierte Spinner“, sondern sie ist ein Grundbedürfnis einer zivilisierten Gesellschaft. Ohne sie ist die Menschheit nicht überlebensfähig.
Was aber tut die Gesellschaft für den Fortbestand der freien Kunst? Wie ermöglicht sie den dazu benötigten Freiraum oder unterstützt sie die Kunstschaffenden bei ihrer lebensnotwendigen Aufgabe?
Künstler und Künstlerinnen, die sich heutzutage ihrer kreativen Aufgabe für die Gesellschaft widmen möchten, sind mit den vielfältigsten Hindernissen konfrontiert, die sie in ihren Anliegen eher behindern als fördern. Die wenigsten Kunstschaffenden können heute von ihrer Arbeit leben. Die meisten sind auf quersubventionierende Nebenbeschäftigungen angewiesen. Sie müssen einen „Brotjob“ haben, damit sie sich die Mitgestaltung (Arbeit) und die Kommunikation (Vermittlung) unserer kulturellen Leistungen leisten können.
All diese Fragen verstehen sich als Denkanstösse, an denen sich die Beteiligten am Symposium reiben können und darüber einen gegenseitigen Austausch finden.




