Retraite in Romainmôtier
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Der Kulturminister lädt ein ... zum Thema Literatur2.0
Die neuen digitalen Medien beeinflussen den Kunst- und Kulturbetrieb. Wie nachhaltig dies – vor dem Hintergrund einer Jahrtausende alten Tradition – geschieht, lässt sich bisher nur erahnen. Gewiss ist aber, dass die kulturellen Austauschprozesse durch das Internet rasant verändert werden. Die neuen Medien bringen hybride Formen hervor, etablieren neue Distributionswege und verlangen nach anderen kulturellen Kompetenzen.
Literatur und Buchkultur sind davon in besonderer Weise betroffen. Das Internet verändert den Zugang zum gedruckten Wort, indem
a. Bücher in digitaler Form leicht und global ausgetauscht werden können,
b. der Monitor das Buch als Objekt abzulösen scheint.
So gerät eine traditionelle Kunstform in Gefahr. Tut sie das wirklich? Und wenn ja, wie wäre dem zu begegnen? Welche neuen Fragen müssen an das alte Medium Buch gestellt werden, um es für die Zukunft zu rüsten? Darüber möchten wir vom Schweizer Kulturministerium diskutieren.




